Banner

bodo e.V. stellt zukünftigen Vereinssitz am Schwanenwall vor

Autor bp am Freitag, 09 Dezember 2011. Veröffentlicht in Pressemitteilungen

bodo e.V. stellt zukünftigen Vereinssitz am Schwanenwall vor
Ein Dach, unter dem Platz für alle ist

Der gemeinnützige bodo e.V. zieht vom Dortmunder Hafen in die Innenstadt. Heute stellte der Verein die zukünftigen Räume der Öffentlichkeit und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vor.

Bekannt ist bodo vor allem durch das soziale Straßenmagazin, das Menschen in schwierigen sozialen Lagen einen Zuverdienst ermöglicht. Neben der Redaktion und den angeschlossenen Hilfsangeboten für Menschen auf der Straße unterhält der Verein weitere Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte: Ein gemeinnütziger Buchladen, ein Transport- und Umzugsservice und der Verkauf von Gebrauchtwaren gehören ebenfalls zum Angebot.

Inzwischen sind mehr als 30 Menschen in den Räumen am Dortmunder Hafen beschäftigt, als Festangestellte, im Zuverdienst, in EQ-Maßnahmen oder als Auszubildende. Dazu kommen rund 90 Verkäuferinnen und Verkäufer des Straßenmagazins.
„Inzwischen teilen wir uns Schreibtische im ,Schichtdienst', telefonieren auf dem Flur und halten Dienstbesprechungen im Stehen ab“, beschreibt Geschäftsführerin Tanja Walter die Situation.

Ein Umzug erschien unumgänglich – und die neue Immobilie am Schwanenwall 36-38 erfüllte die Erwartungen: Ein großes Ladenlokal in Innenstadtnähe und darüber eine barrierefreie Verwaltungsetage werden ab spätestens März die neue Adresse des Vereins sein.

Abgesehen von den Platzproblemen gab es weitere gewichtige Gründe für einen Umzug. bodo-Redaktionsleiter Bastian Pütter: „Wir sind gerne in der Nordstadt und haben dort ein enges Netzwerk von Partnern und Freunden. Für unsere Verkäufer war der Standort aber zunehmend ein Problem. Seit dem Scheitern des Sozialtickets in Dortmund kommen viele Verkäufer wieder zu Fuß zu uns zu Beratungen oder um Zeitungen zu holen, oft mehr als eine halbe Stunde pro Weg.“

Suzanne Präkelt, Leiterin des Buchprojekts ergänzt: „Dazu kommt, dass wir auf Buchkunden und -spender angewiesen sind. Denen machen wir es am Hafen ohne Parkplätze vor dem Haus unnötig schwer. Hier sind Räume, die für unsere Kunden, Spender und für alle Interessierten offen stehen, in denen man und frau einfach mal vorbeischaut, Bücher bringt oder kauft, Fragen stellt oder Ideen mitbringt.“

Am Freitag, 9. Dezember besichtigten Mitarbeiter und Verkäufer des Straßenmagazins das erste Mal die neuen Räumlichkeiten. „Es ist ein bisschen so wie Heiligabend, wenn es zur Bescherung klingelt. Fast alle sind zum ersten Mal hier und ganz aufgeregt“, sagt Geschäftsführerin Tanja Walter.

Bei aller Freude formuliert Tanja Walter aber auch deutlich eine Bitte: „Wir sind sicher, einen nachhaltigen Schritt nach vorn zu tun, um noch mehr Menschen in Krisen und langer Arbeitslosigkeit helfen zu können. Dafür brauchen wir aber die Hilfe der Dortmunderinnen und Dortmunder.“
Ein Umzug aller Arbeitsbereiche ist auch finanziell ein großer Schritt. Aus diesem Grund bittet bodo um Spenden, damit sich der Verein bald unter einem Dach einfinden kann, unter dem Platz für alle ist.

Sparkasse Dortmund
BLZ 440 501 99
Konto-Nr. 104 83 76