Gestrickt eingefädelt
Es ist schon eine ziemlich gute Masche, Stricken zur hippen Freizeitbeschäftigung zu erheben. Denn Stricken, das verbanden wir sonst immer mit fies-kratzigen Pullovern von Oma oder Tante, schlimmstenfalls mit Schneemann oder Marienkäfer vorne drauf. Inzwischen verbinden wir mit einem gestrickten Pullover Straßenkunst – dann nämlich, wenn er sich in Babykleidergröße um einen Poller schmiegt. Guerillastricken nennt sich das – Guerilla deshalb, weil die Weltverschönerer im Verborgenen arbeiten und mit ihren Wollwerken eine Botschaft verbreiten.
Den vollständigen Text finden sie in der gedruckten bodo. Für 1,80 € auf der Straße.



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