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Können Sie es einrichten?

am Montag, 06 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

Am 31. März eröffnet bodo e.V. seinen neuen Vereinssitz am Dortmunder Schwanenwall 36 – 38. Buchhandlung, Zeitungsausgabe, Online-Buchlager, Redaktion, Verwaltung, Sortier- und Büroarbeitsplätze, Aufenthalts- und Besprechungsraum – der Umzug unseres „kleinen Vereins“ ist keine Kleinigkeit, doch wir freuen uns riesig auf den Neustart.

Gemeinsam gegen Kälte 2012

von bp am Montag, 13 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

„Obdachlosigkeit hat mich schon als Kind berührt. Ich erinnere mich an einen Nachmittagsspaziergang mit meinem Vater, in der Düsseldorfer Altstadt am Rhein. Ich sah einen Mann auf der Straße sitzen und es war ein Schock, dass es so etwas überhaupt geben konnte“, erzählte uns Thomas Beckmann im Interview. Er fragte dann seinen Vater, wer sich denn um den Mann kümmere. „Der Staat“, war die Antwort. „Ich wollte dann wissen, wer denn der Staat sei. ,Wir alle', hat mein Vater geantwortet und dem Mann etwas Geld gegeben.“

Infostand gegen die Kälte am Samstag - DortmunderInnen spenden Schals und Jacken

am Freitag, 03 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

Eine überwältigende Spendenbereitschaft erlebten wir am Samstag, 4. Februar auf Dortmunds klirrend kaltem Westenhellweg. Mit einem Infostand, Zeitungen und warmen Getränken war bodo vor die Reinoldikirche gezogen, um den VerkäuferInnen des Straßenmagazins zur Seite zu stehen.
Was dann passierte, überraschte uns alle. 

RUBbottled: „Dein Pfand in ‚bodos‘ Hand“

am Dienstag, 31 Januar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

An der Ruhruni Bochum startet das Projekt RUBbottled, entwickelt und umgesetzt von Studierenden der Uni. Das Ziel: Ein nachhaltiges System zur Pfandflaschensammlung – zu unseren Gunsten.
Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung schreibt:

„RubBottled ist ein soziales Non-Profit-Projekt aus dem studentischen Optionalbereich, das im Rahmen eines Seminars zum Projektmanagement entstanden ist. Studierende der RUB wollen Pfandflaschen sammeln und den Erlös an den gemeinnützigen Verein bodo e.V. spenden. Dazu lässt die Projektgruppe drei Spendentonnen für Pfandflaschen auf dem Campus aufstellen, die regelmäßig geleert werden. Hierbei möchte die Gruppe auch die Flaschensammler miteinbeziehen, die bisher das uneingelöste Campus-Pfand einsammelten. Die Feuerprobe steht allerdings noch bevor.

50 neue Regenjacken – dank Ihnen!

von bp am Montag, 09 Januar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

Über die Spendenplattform betterplace.org hatten wir Sie um Unterstützung gebeten: Uns waren die Jacken für unsere Verkäuferinnen und Verkäufer ausgegangen und aufgrund unserer knappen Finanzsituation angesichts des anstehenden Umzugs konnten wir uns keine neuen leisten.

Wir baten Sie um Unterstützung und bekamen Sie: Innerhalb weniger Tage war das Geld – 50 Mal 10 Euro – bei betterplace.org eingegangen. Die letzten 100 Euro übernahmen unsere zukünftigen Nachbarn der AWO Dortmund. Die große Resonanz kam für uns völlig überraschend!

In den nächsten Tagen wird das Geld an uns überwiesen und unser Textildrucker wird unsere Bestellung ausführen. Sobald die Jacken da sind, zeigen wir Sie Ihnen natürlich. Die Spender erhalten eine Spendenbescheinigung.
Wer sehen möchte, wo wir noch Unterstützung benötigen: Hier sehen Sie, was unseren neuen Räumen am Dortmunder Schwanenwall noch fehlt.

Vielen Dank für die schnelle und großzügige Unterstützung!

bodo wünscht frohe Weihnachten!

von bp am Freitag, 23 Dezember 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Wir verabschieden uns für eine kleine Winterpause in die Betriebsferien. In der Woche vom 27. bis zum 30. Dezember bleiben der Dortmunder Buch- und der Second-Hand-Laden geschlossen.

Unser Büro ist zwischen den Jahren in dringenden Fällen erreichbar. Schreiben Sie uns eine Mail oder sprechen Sie auf unseren Anrufbeantworter, wir rufen zurück.
Die Anlaufstelle in Bochum bleibt durchgehend geöffnet.

Auch der Verkauf des Straßenmagazins geht natürlich zwischen den Jahren weiter. Das Januar-Heft ist schon fast fertig und erscheint am 30. Dezember.

Wir freuen uns weiterhin über Ihre Unterstützung für unsere Spendenaktion „Ein Dach, unter dem Platz für alle ist“. Ihre Spenden ermöglichen es uns, die Renovierung und den Umzug in neue Räume am Schwanenwall zu finanzieren. Schon im März hoffen wir, Sie dort begrüßen zu können.
Doch ab dem 2. Januar sind wir erst einmal am Hafen wieder alle für sie da.

Bis dahin wünschen wir ihnen allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start in das neue Jahr.

Ihr bodo Team

bodo zieht für zwei Tage ins Uni-Center

von bp am Montag, 12 Dezember 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Weihnachtsaktion: „Temporärer Buchladen“ in Bochum

Vor Weihnachten räumt der gemeinnützige bodo e.V. das Lager und eröffnet für zwei Tage einen temporären Buchladen im Uni-Center.

In Kooperation mit dem Verein University meets Querenburg (UmQ) werden in der Freihafen-Galerie (Querenburger Höhe 123) am Dienstag und Mittwoch, 13. und 14.12. von 12.00 bis 20.00 Uhr erstklassige gebrauchte Bücher angeboten.
Das Besondere: Die Kunden bestimmen den Preis selbst.

bodo beim Mond-Weihnachtsmarkt in Wanne

am Sonntag, 11 Dezember 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Am Sonntag, den 11. Dezember zog es auch bodos Bücher nach Herne. Bei schönsten Winterwetter gab es Deko zum Fest und Lektüre für die kalte Jahreszeit. Auch einige Verkäufer waren gekommen und boten das Straßenmagazin in Wanne an.

Nachdem inzwischen eine Ausgabestelle für das Straßenmagazin existiert, hoffen wir unsere Präsenz dort weiter ausbauen zu können.

Der Wanner Mond-Weihnachtsmarkt war jedenfalls eine gute Erfahrung für unser Buch-Team und unsere Herne Zeitungsverkäufer.

Das werden Sie, unsere neuen Räume! – bodo zieht zum Schwanenwall!

von bp am Freitag, 09 Dezember 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Am Freitag, 9.12. haben wir unseren Mitarbeitern und der Öffentlichkeit zum ersten Mal die neuen Räume gezeigt, in denen bald die verschiedenen Projekte des Vereins ihr neues Zuhause finden werden.

Im März 2012 werden wir den neuen Buchladen eröffnen, bis dahin werden Redaktion, Vertrieb, Verwaltung und die Teams Buch und Transport in die neuen Räume umgezogen sein.

Viele gute Geschichten unter einem Dach

von bp am Dienstag, 29 November 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

bodo blickt auf ein erfolgreiches Jahr und plant den nächsten Schritt

„Wir werden immer größer, jeden Tag ein Stück.“ – Ganz so wie im Kinderlied ist es nicht, tatsächlich ist 2011 jedoch ein besonderes Jahr für bodo: Noch nie waren so viele Menschen in unseren Räumen am Dortmunder Hafen beschäftigt. Von hier aus bringen wir Menschen in Wohnungen, beraten und helfen. Hier bilden wir selbst aus und qualifizieren oder vermitteln in Ausbildung und Arbeit.
Weil Sie unser Straßenmagazin kaufen, uns Bücher und Hausrat bringen, in unseren Läden einkaufen und unser Transport-Team beauftragen, können wir so vielen Mitarbeitern eine Perspektive geben.

Gewalt und das Leben auf der Straße

von bp am Dienstag, 29 November 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

(Anlässlich der aktuellen Übergriffe auf VerkäuferInnen des Straßenmagazins und Obdachlose in Bochum und Dortmund hier noch einmal unser Text aus dem Oktoberheft des Straßenmagazins.)

Auf der Straße ist Gewalt allgegenwärtig und tabu. Sie gehört zu den täglichen Erfahrungen, gesprochen wird über sie höchstens in Nebensätzen. In den polizeilichen Statistiken taucht sie am Rande auf. Kaum ein Opfer zeigt die Täter an. Gewalt innerhalb der Szenen ist eine „innere Angelegenheit“, doch auch bei Tätern von außen gilt die Polizei nicht als Hilfe.

Lesen ist helfen

von bp am Montag, 21 November 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Seit einiger Zeit werben wir immer wieder einmal in den Dortmunder U-Bahn-Stationen für unsere Arbeit. Nur dank der Unterstützung des Werbeflächen-Anbieters ist das möglich, denn zu regulären Konditionen sind solche Aushänge für uns natürlich nicht zu finanzieren.

Bisher haben wir vor allem den Inhalt der jeweils aktuellen Ausgabe beworben, denn für unseren Erfolg und den unserer Verkäuferinnen und Verkäufer ist es wichtig, dass das Straßenmagazin als Zeitschrift wahrgenommen wird, deren Kauf lohnt, als Produkt, das seinen Preis wert ist.

Soziale Stadtführung mit bodo

von sese am Montag, 21 November 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Nicht Kirchen und Denkmäler, sondern soziale Einrichtungen für Obdachlose standen im Mittelpunkt der „Sozialen Stadtführung“ bei der Markus Neiß, Verkäufer des Bochumer und Dortmunder Straßenmagazins „bodo“, 7 MitarbeiterInnen des Jugendhilfezentrum Nord die Orte Bochums zeigte, die sonst nicht im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung stehen.

Die 9c des Stadtgymnasium Dortmund besucht bodo

am Freitag, 18 November 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Jedem tut es gut, gelobt zu werden, aber hier haben wir stellenweise schon rote Ohren bekommen. Die Schülerreporterinnen Annalena und Katharina Schneider über uns und ihren Besuch bei uns im Dortmunder Norden. Vielen Dank!

Alle ziehen an einem Strang!

von bp am Samstag, 29 Oktober 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Verkäuferinnen und Verkäufer des Straßenmagazins bodo zeigen Solidarität

„Ob jung oder alt und ganz gleich, mit welchen Problemen jemand zu uns kommt, bei uns wird jeder aufgenommen, der arm oder wohnungslos ist, wenn er sich an die Regeln hält“, sagt Gerd (vorne links im Bild), Verkäufersprecher in Dortmund.


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  • Die aktuelle bodo Februar 2012

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  • Können Sie es einrichten?

    Montag, 06 Februar 2012,

    Am 31. März eröffnet bodo e.V. seinen neuen Vereinssitz am Dortmunder Schwanenwall 36 – 38. Buchhandlung, Zeitungsausgabe, Online-Buchlager, Redaktion, Verwaltung, Sortier- und Büroarbeitsplätze, Aufenthalts- und Besprechungsraum – der Umzug unseres „kleinen Vereins“ ist keine Kleinigkeit, doch wir freuen uns riesig auf den Neustart.

  • Gemeinsam gegen Kälte 2012

    bp, Montag, 13 Februar 2012,

    „Obdachlosigkeit hat mich schon als Kind berührt. Ich erinnere mich an einen Nachmittagsspaziergang mit meinem Vater, in der Düsseldorfer Altstadt am Rhein. Ich sah einen Mann auf der Straße sitzen und es war ein Schock, dass es so etwas überhaupt geben konnte“, erzählte uns Thomas Beckmann im Interview. Er fragte dann seinen Vater, wer sich denn um den Mann kümmere. „Der Staat“, war die Antwort. „Ich wollte dann wissen, wer denn der Staat sei. ,Wir alle', hat mein Vater geantwortet und dem Mann etwas Geld gegeben.“

  • Infostand gegen die Kälte am Samstag - DortmunderInnen spenden Schals und Jacken

    Freitag, 03 Februar 2012,

    Eine überwältigende Spendenbereitschaft erlebten wir am Samstag, 4. Februar auf Dortmunds klirrend kaltem Westenhellweg. Mit einem Infostand, Zeitungen und warmen Getränken war bodo vor die Reinoldikirche gezogen, um den VerkäuferInnen des Straßenmagazins zur Seite zu stehen.
    Was dann passierte, überraschte uns alle. 

  • Bis zum nächsten Geierabend!

    bp, Dienstag, 21 Februar 2012,

    Heute fällt er, der letzte Vorhang der 21. Session des Ruhrpott-Karneval. Seit der Premiere am 5. Januar verließen 16.000 bestens unterhaltene Zuschauer 36 ausverkaufte Vorstellungen, die den typischen Geierabend-Mix aus Comedy, Kabarett und Satire boten.

    Und eine Menge Neues:

  • Zwischen Kartons, Bücherstapeln und Menschen

    Freitag, 17 Februar 2012,

    Zwei Wochen haben sie uns für das Praktikum gegeben. Wahrscheinlich weil für jede weitere Woche mehr zu viel Unterricht drauf ginge. Zwei Wochen erschienen mir viel zu wenig, um in der Zeit etwas Vernünftiges zu machen und ich sah mich schon im Kindergarten sitzen. Sicher wäre das eine gute Möglichkeit gewesen um zwei Wochen rumzukriegen, immerhin kann man mit Kindern eine Menge anfangen, doch so ganz zufriedenstellend war die Vorstellung nicht. Schließlich habe ich nicht vor, später im Kindergarten zu arbeiten. „Was möchtest du denn später mal machen?“ „Irgendwas im Bereich Journalismus und Medien. Aber nicht zur Tageszeitung, das ist langweilig.“

  • Immerhin die Tierseite

    bp, Mittwoch, 08 Februar 2012,

    Eine Geschichte über Europa, Zuwanderung, Armut, Gewalt, Lügen, Journalismus und Wegsehen. Und eine mit einem griechischen Papagei.

    Die Dortmunder Ruhr Nachrichten haben seit einiger Zeit eine Tierseite. Was Schönes. Mal mit Pinguinen, mal mit Hundewelpen. Heute gab es einen Papagei. Pythagoras heißt das Tier und bespaßt im seniorengrauen Federkleid die Insassen eines Altenheims. Stoff für eine dreiviertel Zeitungsseite.

    Aber das Foto ist seltsam. Rechts der Vogel hinter Gittern, im Hintergrund die zu erwartenden Senioren, aber links eine Frau mit schwarzen Haaren und dunkler Haut, viel zu jung, keine 30. Sie posiert müde, blickt ins Leere. Die Bildunterschrift verrät einen Namen, Temenuschka Jordanova. Wer sie ist, unterschlägt der Text.
    Das hat ja auch erst einmal nichts mit dem Vogel und der Tierseite zu tun. Im Gegenteil. Das ist nichts Schönes. Das ist eine widerliche, schreckliche und unfassbar peinliche Geschichte.