3. Juli 2012 | Pressemitteilung |

Vortrag über Antiziganismus

Am Mittwoch, 4. Juli lädt das Forum gegen Rassismus Campus Dortmund um 19.30 Uhr zu einem Vortrag ins Dortmunder Dietrich-Keuning-Haus.
Der Berliner Politikwissenschaftler Markus End spricht und diskutiert im Anschluss über Antiziganismus, die europaweite Stigmatisierung von Menschen als „Zigeuner“, ihre Diskriminierung, Kriminalisierung und Verfolgung.

Die Veranstalter schreiben in der Ankündigung:
„Es scheint unmöglich, eine Beschreibung von Roma, also der Gruppe, die am stärksten von Antiziganismus betroffen ist, jenseits romantisierender oder ablehnender Stereotype zu finden. Dennoch wird das Thema, abgesehen von Selbstorganisationen von Roma und Sinti, erschreckend wenig behandelt.
Es mangelt an politischen und theoretischen Analysen. Das gilt auch für eine linke Kritik, die oft nicht über moralische Empörung hinaus geht. Einer tiefergehenden Kritik scheinen die angemessenen Begriffe zu fehlen. Im Input wird eine Einführung in die lange Geschichte und die gegenwärtigen Praxen des Antiziganismus in Europa gegeben. Danach wird versucht, mögliche Erklärungsansätze zu erläutern.“
Markus End ist Mitherausgeber des Bandes „Antiziganistische Zustände. Zur Kritik eines allgegenwärtigen Ressentiments, Münster 2009.“