2. Juli 2014 | Soziales |

Stressfaktor Arbeitslosigkeit

Arbeitslose sind gestresster als Berufstätige mit anspruchsvollen Aufgaben. Zu diesem Ergebnis kommt die repräsentative Studie der DAK-Gesundheit zur chronischen Stressbelastung bei 25- bis 40-Jährigen. Befragt wurden dazu 3.000 Männer und Frauen in ganz Deutschland.

„Nicht der vielbeschäftigte Manager ist es, der am stärksten von Stress belastet ist, sondern die Studentin, die Alleinerziehende und der Arbeitslose“, sagte Thomas Bodmer, Vorstandsmitglied der DAK. So leiden Berufstätige, die weniger gut ausgebildet sind, einfache Tätigkeiten ausüben und keine große Verantwortung tragen, mehr unter Stress als Hochqualifizierte.

Kurz: Je höher der berufliche Status, desto geringer der Stress. Besonders stressbelastet sind laut Studie alleinerziehende Frauen, gefolgt von Studentinnen und arbeitslosen verheirateten Männer. Als Hauptursache für die große Belastung nennen die Befragten Überforderung, mangelnde Anerkennung und eine Vielzahl an Sorgen – insgesamt das Gefühl, dass alles zu viel werde.