Straßenmagazin

Europäer sein - Chamisso-Preisträger lesen bei bodo

Und Dich, mein lieber Chamisso, hab ich zum Bewahrer meiner wundersamen Geschichte erkoren, auf daß sie vielleicht, wenn ich von der Erde verschwunden bin, manchen ihrer Bewohner zur nützlichen Lehre gereichen könne. Du aber, mein Freund, willst Du unter den Menschen leben, so lerne verehren zuvörderst den Schatten, sodann das Geld. Willst Du nur Dir und Deinem bessern Selbst leben, o so brauchst Du keinen Rat.

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Reise mit Happy End

„Wir haben keine Chance, aber wir nutzen sie“, lautet ein bekanntes Sprichwort. Max Bryan hat sie genutzt. Vor zweieinhalb Jahren landete der 38jährige auf der Straße. Bryan wollte sein Schicksal nicht hinnehmen. Also setzte er sich auf sein Fahrrad und radelte los, fotografierte und schrieb über sein Leben draußen. Nun hat er einen Buchvertrag unterschrieben. Die Geschichte einer langen Reise mit Happy End.

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Markus Veith: One Man Show

In der bodo-Kulturreihe „Zweiter Freitag“ hatte Markus Veiths „Eulenspiegels Enkel“ im März Premiere. Am 18. Oktober füllt der Schauspieler und Regisseur die Dortmunder Schauburg. Auf der Bühne: Nur er selbst, wenige Requisiten und ein Held, mit dem er durchaus das eine oder andere gemeinsam hat. bodo sprach mit dem Dortmunder über Durststrecken, Reimzwang und Fähnchen auf einer Landkarte.

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„Vier Jahre sind vertan, und es ist nichts geschehen“

Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, spricht über Rentenpolitik, Altersarmut sowie soziale und geschlechtsspezifische Ungleichheiten – und kritisiert die bisherige Sozialministerin Ursula von der Leyen.

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Singen zur Senkung der Arbeitsmoral

Sie steht allein in einem großen Gemeindesaal nahe dem Bochumer Schauspielhaus und spielt ganz für sich ihre einfachen, swingenden Akkordfolgen auf der halbakustischen Gitarre. Später wird sie hier mit einer bunten Schar Laien genauso entspannt und leichtfüßig eine der letzten Proben für ihre aktuelle Theaterproduktion „Bedingungsloses Grundeinsingen“ im Rahmen des Impulse-Festivals absolvieren. Vorher sprechen wir über Pop, Theater und Politik.

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Vom Nordmarkt zur Ruhr-Uni – Das Straßenmagazin im Juli

Am Freitag erscheint die Juli-Ausgabe des Straßenmagazins „bodo“. Titelgeschichte ist ein Porträt des Bochumer Kabarettisten Jochen Malmsheimer. Das Straßenmagazin lässt sich von den Studienbedingungen an der Bochumer Ruhr-Universität berichten und spricht mit dem Basler Historiker Patrick Kury, der die Geschichte von Stress und Burnout erforscht hat. Er erklärt, wie der Stress zum Menschen fand und warum wir heute so viel Freizeit haben wie noch nie – und dennoch mehr denn je unter Stress leiden.

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Zwei halbe Wahrheiten - Nordstadtrundgang

Im medialen Diskurs oft ausschließlich als Problembezirk abgetan, wird die Dortmunder Nordstadt von vielen ihrer Bewohner oft sehr viel positiver wahrgenommen. Mit über 50.000 Einwohnern bietet der Dortmunder Stadtteil Innenstadt-Nord das größte zusammenhängende Gründerzeitviertel des Ruhrgebiets. Auf einem Rundgang durch das Quartier Nordmarkt, dem zentralen der drei Bezirke Hafen, Nordmarkt und Borsigplatz, sollen Vorurteile abgebaut werden ohne Brennpunkte auszusparen. Samstag, 13.7., 16h Auslandsgesellschaft (Hbf Nord) In Kooperation mit bodo e.V. und die Urbanisten e.V.

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Das kleine Motorrad Emelie

Für kleine und große Motorradfans: Ein trauriges Leben führt das Motorrad Emelie in seinem Schuppen – bis der junge Max es findet. Schnell verbindet das rote Motorrad und den blonden Jungen eine Freundschaft. Und nachdem Emelie von ihrem „Ritter Blecheimer“ (wegen seines improvisierten Helms) blitzblank gewienert ist, machen sie sich auf zu einem Abenteuer.

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Weltkonferenz der Straßenzeitungen

Am 29. Juli fährt die bodo-Redaktion zur Konferenz der Internationalen Straßenzeitungen nach München. Wir freuen uns riesig auf das Treffen mit Delegierten von allen Kontinenten: KollegInnen von Südafrika bis Norwegen, von Taiwan bis Brasilien diskutieren über Straßenzeitungen im digitalen Zeitalter, die europäische Krise, Arbeitsmigration und über Strategien zur Bekämpfung von Obdachlosigkeit.

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Das Straßenmagazin im Mai

bodo porträtiert die Dortmunder Kabarettistin Simone Fleck und besucht das leerstehende Museum am Ostwall, das der Verein Tabu e.V. mit einer Ausstellung zum Mädchenschutz im Sommer noch einmal bespielen darf. Die Redaktion spricht mit dem Bochumer Archäologen Baoquan Song über die „kulturpolitische Bankrotterklärung“ (Kulturstaatsminister Neumann) der Landesregierung, die Ausgaben für Archäologie ab 2015 restlos zu streichen.

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