Soziales

„Die im Schatten sieht man nicht“

Im Oktober erschien der erste Schattenbericht der Nationalen Armutskonferenz (nak) als Sonderausgabe des Berliner Straßenmagazins „straßenfeger“. In dem 24seitigen Pendant zum 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung werden unter Überschriften wie „Arm trotz Arbeit“, „Wohnungsnot und Wohnungslosigkeit“ oder „Armut macht krank“ Missstände benannt und konkrete Forderungen an die Bundesregierung gestellt.

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Netzwelt: ohnewohnung-wasnun.de

Soziales, Kultur, Politik – Jeden Monat stellt bodo ein Online-Projekt vor, das die Welt ein bisschen besser macht. Diesen Monat: www.ohnewohnung-wasnun.de Unkomplizierte Hilfe für Menschen in sozialen Notlagen. Dieses Ziel verfolgt Helmut Richard Brox, selbst obdachlos, mit seiner Webseite www.ohnewohnung-wasnun.de. Über 850 Adressen von Einrichtungen der Wohnungslosen- und Suchthilfe hat er dort bisher gesammelt und stellt sie, zusammen mit einer kurzen Zusammenfassung der angebotenen Hilfen, Menschen in Notlagen zur Verfügung. In diesem Jahr wurde er mit seiner Arbeit für den Deutschen Engagement Preis nominiert.

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Der Realität der Zuwanderung begegnen

Seit einem Jahr beraten, begleiten und betreuen Monika Kasler und Johanna Smith Familien mit schulpflichtigen Kindern, die aus den EU-Ländern Rumänien und Bulgarien nach Dortmund kommen – in den jeweiligen Muttersprachen der Neuzuwanderer. Das Projekt „Schritt-Weise“ des Diakonischen Werks Dortmund ist damit allein auf weiter Flur. bodo sprach mit den Projektmitarbeiterinnen über bürokratische Hürden und den Mangel an Hilfsangeboten, über die Not der Zuwanderer und deren großen Einsatz, ihren Kindern ein besseres Leben zu ermöglichen.

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Dalai-Lama-Interview lässt Verkaufszahlen weltweit steigen

bodo und die Straßenzeitungen: Erfolgreiche Kooperation In seiner August-Ausgabe druckte das Straßenmagazin bodo ein Interview mit dem Dalai Lama, geführt vom Internationalen Netzwerk der Straßenzeitungen (INSP). 72 Publikationen aus 27 Ländern brachten das Exklusiv-Interview und das zugehörige Foto-Shooting. Dank dieses Artikels waren Straßenzeitungen aus aller Welt ausverkauft.

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Arbeitslosenzahlen in EU auf Rekordniveau

Die Arbeitslosenzahlen in der EU sind diese Woche so hoch wie noch nie seit der Einführung der Gemeinschaftswährung, ein weiteres Zeichen für den Umstand, dass in der Union die Hoffnungen auf einen baldigen wirtschaftlichen Aufschwung und eine Rettung durch die Zentralbank schwinden.

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517 Zwangsräumungen täglich

Die Krise in Spanien spitzt sich immer weiter zu. Hunderttausende Haushalte sind seit 2008 zwangsgeräumt worden. Einer dramatischen Zunahme der Obdachlosigkeit stehen bis zu sechs Millionen leere Wohnungen gegenüber.

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Angst vor der Zwangsräumung

Jeden Dienstagabend versammeln sich Dutzende Wohnungseigentümer, die ihre Hypothekenraten nicht mehr zahlen können, in einem kleinen Gemeindezentrum in der Nähe von Madrids größter Stierkampfarena. Sie diskutieren über Strategien, wie sie gegen ihre Banken ankämpfen können. Bis zu 200 Zwangsräumungen werden täglich in Spanien vollstreckt. Sie sind damit ein Symbol für Spaniens seit fünf Jahren andauernde Wirtschaftskrise, die ausgelöst wurde durch einen Kollaps der Bauindustrie. Millionen wurden arbeitslos.

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Ein X für ein U

„Wir wollen die Großstadt. Ohne umzuziehen.“ Wenn sich eine schrumpfende Region der leeren Kassen etwas wünschen dürfte, wären es wohl engagierte junge KünstlerInnen und Kreative, die nicht wegziehen wollen wie so viele andere, die Leerstände beleben, die sich nicht vom Elfenbeinturm herab, sondern von der sozialen Wirklichkeit aus definieren, die Kunst, Kultur, Politik und Stadtentwicklung zusammen denken. Das Ruhrgebiet hat solche Menschen.

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Das Recht auf ein Girokonto

30 Millionen Bürger in der EU besitzen kein eigenes Girokonto und bleiben so ausgeschlossen von der Teilhabe an der Gesellschaft. Selbstverständlichkeiten werden zu unlösbaren Problemen: Das Anmieten einer Wohnung, der Zugang zu Energie oder die Integration in die Arbeitswelt – ohne ein Girokonto oft unüberwindbare Hürden.

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Aufruf: Kinder verdienen mehr!

„Investitionen in Bildung und Teilhabe sind Investitionen in die Zukunft. Mit den unabweisbaren Defiziten bei der Förderung der Entwicklung von Kindern und Jugendlichen wollen wir uns nicht abfinden: Kinder verdienen mehr!“

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