Soziales

Gegen das Vergessen

Gedenken an die homosexuellen Opfers des NS-Terrors in Dortmund

Ein Stein liegt auf jedem Stuhl in dem kleinen Raum in der Steinwache, der sich langsam mit Gästen füllt. Auf jedem Stein steht ein Name. Auch vorne an die Wand werden Namen projiziert. Eine lange Liste, die langsam durchläuft. Es sind die Opfer des Paragraphen 175, die in der NS-Zeit aufgrund ihrer (vermuteten) Homosexualität in die Steinwache gebracht wurden. Von Mariana Bittermann

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Schreiben über Roma

Das Duisburger Institut für Sprach- und Sozialforschung (DISS) hat in einer Studie die lokale Medienberichterstattung über die Migration aus Südosteuropa am Beispiel Duisburgs analysiert.

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Eine ganze Kleinstadt

21.065 Wohnungslose weist die NRW-Statistik für das Jahr 2014 aus – die Bevölkerungszahl einer ganzen Kleinstadt. Für das gesamte Land rechnet die Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAGW) für 2016 mit 360.000 Menschen ohne feste Wohnung – das entspricht der Einwohnerzahl von Bochum.

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Konto für alle

Ohne Konto kein Miet- oder Arbeitsvertrag, Rechnungen können nicht beglichen werden und Sozialleistungen werden immer seltener bar ausgezahlt

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Ein Mahnmal für Thomas Schulz

Am 28. März, dem Ostermontag 2005, wurde der 31-jährige Thomas Carsten Schulz von dem Nazi-Skinhead Sven Kahlin an der U-Bahn-Haltestelle Kampstraße in Dortmund erstochen. Während der zehnte Jahrestag der Tat naht, wartet Dortmund immer noch auf den 2007 beschlossenen Gedenkstein.

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150 Jahre Nordstadt - 150 Jahre Zuwanderung

Die „neuen“ Fremden kommen stets „unerwartet“, selbst in diesem eigens für Zuwanderer gebauten Stadtteil. Dabei sind die Elemente des Sprechens und Handelns angesichts neuer Zuwanderung in die Nordstadt unbewusste Wiederholungen.

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Jürgen Wiersch (1958-2014)

Der große-kleine Dortmunder Dadaist, Dichter, Live-Poet, Blues-Auffrischer, Selbstverleger, Poetry-Slam-Pionier, Schauspieler und Pädagoge Jürgen Wiersch ist tot.

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Stopp für Abschiebehaft

Abschiebehäftlinge gehören nicht in den Knast. Der Bundesgerichtshof hatte entschieden, dass Abschiebehäftlinge nicht mehr mit Strafgefangenen gemeinsam untergebracht werden dürfen.

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Gesetzentwurf zu menschenverachtender Gewalt

Gewalt gegen wohnungslose Menschen ist ein alltägliches Phänomen in unserer Gesellschaft. Menschenverachtende Motive der Täterinnen und Täter finden dabei viel zu häufig unzureichende Beachtung in Rechtssystem und Öffentlichkeit.

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Obdachlose und psychische Erkrankungen

Schwere psychische Erkrankungen und Suchtverhalten – wohnungslose Menschen sind weitaus häufiger betroffen als andere Menschen. Das ist das Fazit der „Seewolf“-Studie der TU München, der bisher größten Wohnungslosen-Studie Deutschlands.

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