24. Januar 2014 | Pressemitteilung |

Rollentausch gefällig? Leser verkaufen das Straßenmagazin „bodo“

Anfang Februar wechseln weltweit Leser der soziale Straßenzeitungen die Seiten. Auch das Straßenmagazin „bodo“ lädt ein zum Rollentausch: Am Donnerstag, dem 6. Februar in Bochum und am Samstag, dem 8. Februar in Dortmund. Aus Lesern werden für einen Tag Verkäufer. Der gemeinnützige „bodo e.V.“ möchte damit auf die Situation Wohnungsloser aufmerksam machen.

Weltweit haben sich 122 soziale Straßenzeitungen von Norwegen bis Südafrika, von Kolumbien bis Japan im Netzwerk INSP zusammengeschlossen. 28.000 Verkäufer zählen die Straßenzeitungen, weltweit erreichen sie sechs Millionen Leser pro Ausgabe.

Auf allen Kontinenten wird vom 3. bis zum 9. Februar die Internationale Woche der Straßenzeitungsverkäufer begangen. Zu den vielfältigen Aktionen gehört auch die Gelegenheit zum Perspektivwechsel. Interessierte können am 6. Februar in der Bochumer und am 8. Februar in der Dortmunder Innenstadt selbst in die Rolle eines Verkäufers schlüpfen, begleitet von den „bodo“-Straßenexperten.

„Unsere Verkäuferinnen und Verkäufer geben Tipps, berichten von ihren Erfahrungen und teilen ihr Wissen über den öffentlichen Raum, in dem alles sichtbar aber nicht alles offensichtlich ist“, sagt Redaktionsleiter Bastian Pütter. „Wer schaut hin und wer sieht weg? Woran erkennt man bodo-Leserinnen und -Leser? Wer steht oder sitzt da noch, wo alle anderen vorbeihasten? Das sind Fragen, zu deren Beantwortung wir einladen.“

Gleichzeitig bedeutet das Mitwirken konkrete Hilfe: Mit dem Erlös der Straßenmagazine, die sie selbst verkaufen, unterstützen die Leser ihren Verkäufer oder ihre Verkäuferin. In den bodo-Anlaufstellen gibt es heiße Getränke und die Gelegenheit für Fragen und Gespräche.
Wer sich anmelden möchte, kann das telefonisch oder per Mail tun: 0231- 9509780 oder redaktion(ät)bodoev.de.