29. April 2014 | Soziales |

Neuzuwanderer-Selbsthilfe

Gegen Vorurteile, für bessere Chancen: Neuzuwanderer aus Südosteuropa haben sich jetzt in Dortmund zu einem Verein zusammengeschlossen, um die deutsche Kultur zu erfahren und zu erlernen und umgekehrt den Deutschen ihre Kultur vorzustellen.

Der „SFN – Solidaritäts- und Freundschaftsverein der Neuzuwanderer Dortmund e.V.“ versucht damit besonders den Kindern bessere Zukunftschancen zu schaffen. Viele Neuzuwanderer, besonders aus Bulgarien und Rumänien, kommen nach Deutschland, um zu arbeiten. Jobs aber finden sie kaum, menschenwürdige Wohnungen selten. Die Vorurteile hier sitzen tief, die Ablehnung spüren sie oft. Firmen und Vermieter nutzen die Notlage und Unwissenheit der Neuzuwanderer zudem schamlos aus. Ein großes Problem sind die mangelnden Sprachkenntnisse, sieht der Vereinsvorsitzende Miladin Milev. Daher steht ganz oben auf der Prioritäten-Liste des Vereins: Deutsch lernen. Unterstützt vom Planerladen e.V. treffen sich die Mitglieder mindestens einmal im Monat zu Austausch und gegenseitiger Hilfe.