5. April 2013 | Neues von bodo |

Neustart am Schwanenwall

Am Samstag eröffnete bodo seinen neuen Vereinssitz. Der Bochumer Singer/Songwriter Tommy Finke spielte einem Überraschungs-Gig, die Geierabend-Kabarettisten Martin Kaysh und Sandra Schmitz erschienen verkleidet als Udo und Moni Muschkies von der „Nordstadt-FDP“ mit Brot uns Salz und sorgten für Irritationen und viel Spaß bei den Besuchern.

Mehr als 100 Gäste stöberten im großen Buchladen und ließen sich die Sortier- und Onlinearbeitsplätze des Buchprojekts im Erdgeschoss zeigen. Der Verein nimmt Buchspenden an und schafft Stellen mit der Sortierung, Bewertung und dem Online- und Ladenverkauf von gebrauchten Büchern. Unter den zehn Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im Buchbereich sind auch zwei Auszubildende.
Der Buchladen ist zusätzlich eine der Ausgabestellen für die rund 100 Verkäuferinnen und Verkäufer des Straßenmagazins. Redaktion und Vertrieb des Straßenmagazins befinden sich im ersten Stock. Zwei Redakteure koordinieren von hier die Arbeit von freien Text- und Bildjournalisten und einem Grafiker.
Bereits vor 17 Jahren erschien die erste Ausgabe der „bodo“. Heute beträgt die monatliche Auflage 12.000, Tendenz steigend.
Gäste, die die alten Räume am Hafen kannten und die mit ihren Spenden den Umzug erst ermöglicht hatten, zeigten sich begeistert von den neuen Büros. „Die Zeiten, in denen wir Schichtpläne für die Computerbenutzung machen mussten, sind endlich vorbei“, lachte Redaktionsleiter Bastian Pütter: „Ausreichend Platz und schöne Büros schaffen eine großartige Arbeitsatmosphäre, soviel ist jetzt schon klar.“
Nach zehn Jahren am Dortmunder Hafen freut sich der Verein für alle seine Arbeitsbereiche vor allem über die Innenstadtlage nahe am Westen- und Ostenhellweg.
„Besonders froh sind für für unsere Auszubildenden im Buchladen und für unsere Verkäufer“, beschreibt Geschäftsführerin Tanja Walter die Vorteile des Umzugs. „Wir hoffen auf deutlich mehr Buchkunden und neue interessante Kontakte.“ Buchspenden könnten viel leichter abgegeben werden als an der Mallinckrodtstraße, wo keine Parkmöglichkeiten bestanden.
„Und genauso wichtig: Die Verkäufer des Straßenmagazins müssen sich nicht mehr auf den langen Weg zum Hafen machen, um Zeitungen zu bekommen. Wir sind einfach näher dran.“
Am frühen Nachmittag zog bodo-Geschäftsführerin Tanja Walter ein rundum positives Resümee: „Wir haben so viel Lob und Zuspruch bekommen und so viel netten Besuch, da freuen wir uns schon, am Montag wieder aufzumachen.“

Der Buchladen und die Zeitungsausgabe sind ab sofort auch samstags geöffnet (10 – 14 Uhr). Montags bis freitags ist von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Verwaltung und Redaktion sind montags bis freitags von 9 bis 16 Uhr unter einer neuen zentralen Rufnummer zu erreichen: 0231 – 950 978 0