2. Juli 2014 | Soziales |

Kriminalstatistik kaum verändert

Foto: Uwe Schlick // pixelio.de

Die Zahl der registrierten Straftaten in westfälischen Großstädten hat sich im Jahr 2013 gegenüber dem Vorjahr kaum verändert. Das geht aus der Kriminalstatistik 2013 des Bundes hervor.

Demnach vermelden Dortmund und Gelsenkirchen einen leichten Rückgang an polizeilich registrierten Kriminalfällen, während in Bochum und Münster die Zahl leicht anstieg. Mit rund 14.000 Straftaten pro 100.000 Einwohner ist Dortmund statistisch die unsicherste Großstadt der Region. Das Innenministerium weist allerdings darauf hin, dass ein Vergleich verschiedener Städte schwierig sei, da die Statistik etwa das unterschiedliche Anzeigenverhalten der Bevölkerung nicht berücksichtigt. Zudem sei etwa in Städten mit internationalem Flughafen ein erhöhter Anteil von aufenthaltsrechtlichen Straftaten zu verzeichnen.

Trotz der stagnierenden Gesamtzahl von Kriminalfällen ist die Zahl der Wohnungseinbrüche in den meisten westfälischen Städten gestiegen. Die geringste Aufklärungsquote verzeichnet Bochum mit 8,5 Prozent.