21. November 2013 | Pressemitteilung |

„Trainspotting“-Autor schreibt Weihnachtsgeschichte für „bodo“

Foto: courtesy of "Film4"

Soziale Straßenzeitungen im Dezember mit exklusivem Irvine-Welsh-Text

Kultautor Irvine Welsh hat eine Weihnachtsgeschichte exklusiv für das Netzwerk der sozialen Straßenzeitungen (INSP) verfasst. Welsh unterstützt damit auch den Relaunch des Straßenmagazins „bodo“ in Bochum und Dortmund, das ab Dezember neu gestaltet und deutlich erweitert erstmals im hochwertigen Magazindruck erscheint.

Held der Geschichte ist mit Francis Begbie ein alter Bekannter. Begbie – in Danny Boyles „Trainspotting“-Verfilmung gespielt von Robert Carlyle – ist neben Sick Boy (Ewan McGregor) die Hauptfigur des Kultbuchs und -films der 1990er.
In „Keiner für´n Bier“, so der Titel der Weihnachtsgeschichte, besucht Begbie nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis zu Weihnachten seine Familie, zu der auch sein obdachloser Bruder Joe gehört. Und er hat sich verändert…

Irvine Welsh ist Botschafter des Netzwerks der sozialen Straßenzeitungen (INSP), im Interview (bodo 11/13) nannte er das Konzept der Straßenzeitungen „eine der größten sozialen Errungenschaften der vergangenen 20 Jahre“.
(http://www.bodoev.de/artikel/sucht-ist-nicht-nur-die-droge-selbst-trainspotting-autor-irvine-welsh-im-interview.html)

Foto: ©1995 Stylorouge / Agius. Image supplied by Print–Process.com

„bodo“-Redaktionsleiter Bastian Pütter: „Dass ein weltbekannter Autor unsere Arbeit schätzt und uns tatkräftig unterstützt, ist großartig. Dass es aber mit Irvine Welsh auch noch ein persönlicher Held ist, finden wir wunderbar.“
Pütter weiter: „Als Redaktion sehen wir unsere Aufgabe darin, ein gutes Magazin zu machen – nicht aus Selbstzweck, sondern um aus Ausgestoßenen stolze Verkäufer eines nachgefragten journalistischen Produkts zu machen. Es ist diese Erfahrung, etwas zu leisten, selbst etwas tun zu können, um sein Leben zu verbessern, die unseren Verkäufern die nächsten Schritte ermöglicht: herunter von der Straße, in ein geordneteres Leben. Irvine Welsh hilft uns dabei, und das ist für uns ein Geschenk.“

Die Dezemberausgabe des Straßenmagazins „bodo“ erscheint am Freitag, 29.11.

Biografie
Irvine Welsh, 1958 als Sohn eines Hafenarbeiters in Edinburgh geboren, tauchte in den späten 1970er Jahren in die Punkszene Londons ein. Nach mehreren kürzeren Gefängnisaufenthalten absolvierte er in den 1980er Jahren ein Management-Studium in Edinburgh. Nach dem großen Erfolg seines Debüts Trainspotting konzentrierte er sich auf das Schreiben. Heute lebt Irvine Welsh in Chicago.

INFO „bodo“
Das Straßenmagazin bodo wird von einem Team engagierter JournalistInnen erstellt und von mehr als 100 Menschen in schwierigen sozialen Lagen auf der Straße verkauft. bodo hat Ausgabestellen in Bochum, Dortmund, Herne, Witten und Unna und bietet in den Anlaufstellen des Vereins Sozialberatung und Einzelfallhilfen an.
Ab Dezember erscheint „bodo“ als Magazin, erweitert und neu gestaltet. Der neue Verkaufspreis beträgt 2,50 Euro, die Hälfte behält der Verkäufer.
http://www.bodoev.de/artikel/ein-richtiges-magazin.html

Der gemeinnützige bodo e.V. betreibt weitere Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekte, unter anderem einen gemeinnützigen Buchladen am Dortmunder Schwanenwall 36 – 38.