23. Oktober 2013 | Soziales |

Freie Szene: „Macht euren Job!“

Die freie Bochumer Kulturszene, darunter etwa Frank Goosen, Ben Redelings, Thomas Zehnter und Organisationen wie Kulturbahnhof Langendreer, prinz regent theater und der Bochumer Kulturrat kritisieren das neue Sponsoringkonzeptes der Stadtwerke Bochum.

Nach der Affäre um Medienunternehmer Hellen sahen sich die Stadtwerke dem Vorwurf der Verschwendung öffentlicher Gelder ausgesetzt. Nachdem die Stadtwerke „über Jahrzehnte in lobenswerter Weise Projekte in den Bereichen Kultur, Bildung, Soziales und Sport gefördert” hätten, so die Kritik, sei dies durch eine scheindemokratische Internet-Abstimmung ersetzt worden, „bei der es vor allem um die größtmögliche Demutsgeste gegenüber der Öffentlichkeit” gegangen sei. Langjährig geförderte Institutionen, mit deren überregionalen Erfolgen sich die Stadtoberen gern schmücken, fielen dabei plötzlich durchs Raster.
Die Unterzeichner fordern den Dialog mit Stadtwerken und Stadt ein: „Wir wünschen uns ein kulturpolitisches Konzept, das die handelnden Personen mit ins Boot nimmt. Wir fordern Dialog und Transparenz.”