30. August 2013 | Soziales |

Eskalation in Duisburg

Die Situation im zumeist von Roma bewohnten Duisburger Wohnblock „In den Peschen 3-5“ eskaliert weiter. Eine große Zahl Neuzuwanderer lebt dort, einige von ihnen werden mit Eigentumsdelikten in Verbindung gebracht, Anwohner beschweren sich über Lärm und Müll.

Nach expliziten Mord- und Brandstiftungsdrohungen, rassistischen Graffiti und Übergriffen, hat eine Unterstützergruppe eine regelmäßige Nachtwache zum Schutz der Bewohner eingerichtet. Im Anschluss an eine Bürgerversammlung Ende August kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Nach offizieller Version sollen Personen aus dem Umfeld der Nachtwache TeilnehmerInnen der Versammlung angegriffen haben. Verschiedene Gruppen widersprechen dieser Darstellung. Die Polizei stürmte darauf das Wohnhaus und nahm mehrere Menschen fest.
Polizeilicher Schutz für die Bewohner ist vorerst nicht zu erwarten. Der Duisburger Polizeisprecher Ramon van der Maat sagte der taz, nur wenige Roma seien integrationswillig. „Die anderen kommen mit unserer Gesellschaft nicht klar. Die müssen weg.“