30. Juni 2013 | Soziales |

Erstberatung Faire Mobilität

Das im September 2011 ins Leben gerufene Projekt „Faire Mobilität – Arbeitnehmerfreizügigkeit sozial, gerecht und aktiv“ des Deutschen Gewerkschaftbundes [DGB] richtet sich insbesondere an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die aus den mittel- und osteuropäischen Staaten der Europäischen Union, wie etwa Rumänien oder Ungarn, in die Bundesrepublik Deutschland kommen, um hier zu arbeiten.

Ziel des Projektes ist laut DGB hauptsächlich „die Unterstützung der mobilen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern […] bei der Durchsetzung von gerechten Löhnen und fairen Arbeitsbedingungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt.“. Beispielsweise können sich Beschäftigte über einen möglichen tariflichen Mindestlohn in ihrer Branche informieren oder sich Hilfe holen, wenn sie den zugesicherten Lohn nicht in versprochener Höhe bekommen. Nachdem bereits letztes Jahr mehrere Erstberatungsstellen, etwa in Berlin und Hamburg, im Rahmen des Projektes eröffnet worden sind, gibt es nun auch eine Erstberatungsstelle in Dortmund. Sie richtet sich an Personen aus Mittel- und Osteuropa, die in Dortmund, im Ruhrgebiet oder im Rest Nordrhein-Westfalens beschäftigt sind und Fragen zu ihren Rechten haben oder sich unfair behandelt fühlen. Da sich das Projekt „Faire Mobilität“ insbesondere an Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aus den mittel- und osteuropäischen Staaten der Europäischen Union richtet, bietet der DGB in Dortmund nicht nur Gespräche in den Standardsprachen Deutsch und Englisch an, sondern darüber hinaus auch in Rumänisch und Ungarisch. Die Erstberatung erfolgt individuell und ist selbstverständlich kostenlos. Mehr Informationen sind zu finden unter: www.faire-mobilitaet.de