30. Dezember 2015 | Neues von bodo | Redaktion

Dortmunder Manifest

Mit uns nicht! Dortmunder Bürgerinnen und Bürger, Prominenz aus Politik, Wirtschaft und Kultur, Vereine und Organisationen setzen mit dem III. Dortmunder Manifest gemeinsam ein Zeichen gegen Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Intoleranz und Ausgrenzung.

Initiiert wurde das Dortmunder Manifest 2010 von dem Maler und Schriftsteller Walter Liggesmeyer und Georg Deventer (Pro Dortmund e.V.), verantwortet wird es von der Dortmunder AWO. Auch bei der Fortschreibung bleibt das Manifest ein Bekenntnis zu einer lebens- und liebenswürdigen Stadt, die weltoffen, tolerant und solidarisch ist – auch angesichts der Herausforderungen der Flüchtlingskrise. „Rechter Populismus und Demagogie, Diskriminierung und Rassismus dürfen nie wieder Platz in Dortmund – und natürlich darüber hinaus – finden“, so Deventer.

OB und Stadtdirektor, BVB-Präsident, Polizeichef, Parteispitzen, Schauspieler und Journalisten, Schausteller, Banken, Religionsgemeinschaften und soziale Einrichtungen unterstützen den Aufruf. Auch bodo gehört zu den Erstunterzeichnern.

…wenn du keine Heimat hast

Wehe dir / wenn du keine Heimat hast / unbehaust in dieser Welt lebst / Wenn du / durch Städte gehst / wo du ein Fremder bist / Niemand dich aufnimmt / und du deine Träume verlorst / Wehe uns allen / sollten wir gleichgültig sein / und das Falsche tun / Und wehe uns / wenn wir uns von falschen Zungen / betören lassen

Mitunterzeichnen können Sie auf der Seite www.dortmunder-manifest.de Poster und Postkarten gibt es bei der AWO, bei bodo „um’s Eck“, Klosterstraße 8 – 10.