13. Januar 2014 | Soziales |

Die Kosten der Zuwanderung

Die Zuwanderung sogenannter „Armutsflüchtlinge“ und die auf die Kommunen verschobenen sozialen Kosten verdecken die tatsächliche Struktur der Neuzuwanderung, so führende Migrationsforscher. Die Einwanderung aus Rumänien und Bulgarien ist im Schnitt hoch qualifiziert.

40 Prozent von ihnen haben einen Hochschulabschluss, in Deutschland sind es nur 28 Prozent. Das Durchschnittsalter eines Neuzuwanderers liegt bei 28 Jahren, die meisten bringen eine vom Herkunftsland finanzierte Ausbildung mit. Auch die Arbeitslosenquote ist vergleichsweise gering. Die Einzahlungen in die Rentenversicherung der 90 Prozent Rumänen und Bulgaren, die in Deutschland arbeiten, übersteigen die Kosten für die 10 Prozent Arbeitslosen. Zuwanderung sei unabhängig von ihrer Bewertung schon immer deutsche Realität: Zwischen 1950 und 2011 wanderten im Schnitt jedes Jahr 166.000 Menschen ein. Die Bundesregierung schätzt, dass wegen der demographischen Entwicklung 2025 bis zu 6 Millionen Arbeitnehmer fehlen.