27. Juli 2012 | Straßenmagazin |

Das Straßenmagazin im August

Das soziale Straßenmagazin bodo druckt in seiner August-Ausgabe ein exklusives Gespräch mit dem 14. Dalai Lama: Im Interview spricht das Oberhaupt der Tibeter über Obdachlosigkeit und sein eigenes „Unbehaustsein“ im Exil. Die Straßenzeitungen interessierte besonders seine Position zu Armut und zur Weltwirtschaftskrise. Darüber hinaus geht es um Spiritualität und Aufrichtigkeit, um Neue Medien und Reichtum.

bodo spricht mit der Sängerin Pamela Falcon über Lampenfieber, Familie, Nachwuchsförderung und „Hard Work“. Die Redaktion geht auf Fledermausexkursion und erzählt die Geschichte des Dortmunder Union Gewerbehofes – von der unbemerkten Hausbesetzung durch arbeitslose Handwerker und Uni-Absolventen zum Zentrum mit 200 Arbeitsplätzen in 75 Unternehmen.
In der Dortmunder Drogenberatungsstelle Drobs treffen bodo-Redakteure Alex (48) und sprechen über seine Drogenkarriere und den Weg aus der Sucht.
Weltbummler Franz Wilhelm, der in Bochum das Straßenmagazin verkauft, erzählt von seinem Leben auf fünf Kontinenten.
Zum zwölften Geburtstag der buntesten Kunst- und Kulturreihe Dortmunds gratulieren wir bodo-Autor Wolfgang Kienast und ekamina, den „Abenden am elektrischen Kamin“.
Die Rechtskolumne beschäftigt sich mit Kündigungen wegen Facebook-Beleidigungen, im letzten Teil der Reihe „Lesebühne“ schreibt der Poetry-Slammer Tobi Katze für bodo. „Wilde Kräuter“ beschäftigt sich mit Dost, Nachtkerze und der Piratenpartei.
Weitere Themen:
20 Jahre Rostock Lichtenhagen und die Erfindung der „Zigeuner“, Naziaufmarsch in Dortmund, das Existenzminimum für Flüchtlinge und die Metropole ohne Strom – 800.000 Haushalten wurde im letzten Jahr zeitweise der Strom abgestellt.
Die Redaktion stellt eine eigenwillige Gastronomie in einer Kleingartenanlage vor, empfiehlt Filme, Bücher und Musik und fasst die besten Veranstaltungen der freien Kulturszene im August zusammen.
Im Heft: 17 Verlosungen, z.B. RuhrHOCHdeutsch-Karten.
Zitat:
„Manche meiner Freunde sind sehr reich, sie haben sehr viel Geld. Und weil sie so wohlhabende Personen sind, sind sie in der Gesellschaft auch ziemlich einflussreich. Aber mir ist aufgefallen: Als Personen sind sie sehr unglücklich. Das zeigt deutlich, dass Geld und Macht keine geeignete Quelle für Glück sind.“ 14. Dalai Lama