31. März 2016 | Neues von bodo | Redaktion

Dada am 2. Freitag

Freitag, 8. April | 19:30 Uhr | bodo Buchladen

Freitag, 8. April | 19:30 Uhr | bodo Buchladen

2016 feiert die Kunstform des Dadaismus weltweit ihr 100-jähriges Jubiläum und macht auch vor unserem Buchladen nicht halt. Im Rahmen der Benefizkulturreihe „2. Freitag“ laden die DADAinen am 8. April zur „Letzten Lockerung“ ein.

Als Hugo Ball und Emmy Hennings am 5. Februar 1916 das „Cabaret Voltaire“ in Zürich eröffneten, schufen sie mit dem Dadaismus eine der einflussreichsten und zugleich provokantesten Kunstformen des 20. Jahrhunderts. Künstlerkreise von Berlin bis New York schlossen sich Balls Revolte gegen das traditionelle Wertesystem seiner Zeit an, einer der Mitbegründer des „Cabaret Voltaire“ war der in Dortmund und Bochum aufgewachsene Richard Huelsenbeck. „Lust ist der einzige Schwindel, dem ich Dauer wünsche“, schrieb Walter Serner 1918 in seinem Dada-Manifest „Letzte Lockerung“.
Auch wenn die Bewegung in den Umbrüchen der 1920er Jahre ihr Ende fand, klingen ihre Einflüsse auch heute noch in Kunst und Gesellschaft nach. So fragt das Dortmunder Künstlerinnen-Kollektiv der DADAinen am 8. April in einer szenischen Lesung zwischen Witz, Wahn und Wurst: „Was ist Dada? Und wie dada ist unsere Gegenwart?“ Ein Abend aus Textschnipseln, Tagebucheinträgen, Manifesten, Lautgedichten, Dialogen und Liedern.

Fr., 8.4., 19.30 Uhr, bodo Buchladen
Schwanenwall 36–38, Dortmund
Eintritt frei, Spenden willkommen