27. März 2014 | Neues von bodo |

bodo – Wie wir helfen

Hilfe zur Selbsthilfe – Unter diesem Leitspruch ermöglichen wir mit diesem Straßenmagazin Menschen in Armut und Wohnungslosigkeit einen selbstbestimmten Zuverdienst.

Wer zu uns kommt und Verkäufer werden möchte, muss unseren Regeln zustimmen (Kein Betteln, kein Verkauf unter Drogen- und Alkoholeinfluss, usw.) und erhält einen Verkaufsausweis mit Foto, Verkäuferkleidung sowie einen festen Verkaufsplatz. bodo-Verkäufer entscheiden nach ihren Möglichkeiten, wann und wie lange sie arbeiten. Sie kaufen die Magazine in unseren Ausgabestellen zum Preis von 1,25 Euro und verkaufen Sie auf der Straße für 2,50 Euro.
Die positiven Begleiterscheinungen übertreffen schnell den oft geringen Verdienst und sind der eigentliche Erfolg dieser Arbeit: Unsere Verkäufer haben lang vermisste Erfolgserlebnisse, gewinnen Selbstbewusstsein und knüpfen soziale Kontakte außerhalb ihrer Szene. Sie machen die Erfahrung, gebraucht zu werden und nicht mehr unsichtbar zu sein, entwickeln eigenverantwortlich neue Tagesstruktur und einen bewussteren Umgang mit Geld. Die Gemeinschaft der bodo-Verkäufer unterstützt ebenso wie die Beratung in unseren Anlaufstellen den Weg in ein selbstbestimmteres Leben und gibt den Mut und die Kraft, die nächsten Schritte zu gehen.
Unsere mehr als 100 Mitarbeiter sind kein Almosenempfänger, sondern stolze Verkäufer eines guten Produkts, ihres Straßenmagazins.