23. März 2013 | Straßenmagazin |

„Starkoch, Sucht, Tafel“ – das Straßenmagazin im März

Foto: Andre Noll & INSP

Titelgeschichte in der März-Ausgabe ist ein Interview mit Jamie Oliver. Der englische Starkoch spricht über seine Zeit als schüchterner 16-jähriger mit Lese-Rechtschreib-Schwäche und über sein heutiges Leben zwischen Weltkarriere und Familie.

Titelgeschichte in der März-Ausgabe ist ein Interview mit Jamie Oliver. Der englische Starkoch spricht über seine Zeit als schüchterner 16-jähriger mit Lese-Rechtschreib-Schwäche und über sein heutiges Leben zwischen Weltkarriere und Familie.

Das Netzwerk der Internationalen Straßenzeitungen (INSP), in dem sich mehr als 100 Straßenmagazine und -zeitungen weltweit zusammengeschlossen haben, ermöglicht mit einer siebenstelligen Gesamtauflage Interviews mit „großen Namen“. Zuletzt konnten wir so Interviews mit dem Bestsellerautor Paulo Coelho und mit dem Dalai Lama drucken. Im Januar sprachen Redakteure des Berliner „strassenfeger“ mit dem deutschen Bundespräsidenten.

Um die Titelgeschichte herum haben wir eine bunte Mischung ,Geschichten von hier' zusammengestellt. Es geht um die Tafeln, deren 20jähriges Jubiläum vielleicht eher ein Anlass zum Diskutieren als zum Feiern ist. Wir sprechen zum Beginn der Jogging-Saison mit Extremläufern über den Sport zwischen Glück und Sucht. Um andere Süchte geht es im Wohnprojekt Lüsa in Unna, einer Einrichtung für Drogenabhängige, in der uns zwei Bewohner ihre beeindruckenden Lebensgeschichten erzählen.

Neben sozialen prägen auch lokale Kulturthemen die März-Ausgabe des Straßenmagazins: „Het Bureau“ ist ein literarisches Mammutwerk des Niederländers Johannes Voskuil. Der erste der sieben Bände ist bereits auf deutsch erschienen, nun stockt das Projekt. bodo sprach mit dem Dortmunder Übersetzer Gerd Busse. Wir stellen das Netzwerk Neue Kolonie West vor und empfehlen „Wegweiser zum Glück“, Wilhelm Schürmanns preisgekrönte Fotoarbeit über Dortmunds „kleinen Hellweg“, die Steinhammer Straße.

Weitere Themen: Verkäufergeschichten, Sozialticket-Flop, „Pinkstinks“, Wasserprivatisierung. Prozesskostenhilfe, EU-Zuwanderung, das Internet als „Existenzminium“ vor deutschen Gerichten, Pollenflug und Haselkätzchen-Chili-Gelee, ein Besuch bei Frau Weber, CD- und Comic-Tipps und der achtseitige kommentierte Veranstaltungskalender mit 15 Verlosungen von Serdar Somuncu bis Joe Bonamassa.

Das alles für 1,80€ und nur auf der Straße.

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Foto: Andre Noll & INSP