31. Oktober 2016 | Straßenmagazin | Pressemitteilung |

bodo im November

„bodo“ trifft die Autorin und Filmemacherin Mo Asumang in Dortmund, geht mit Seilkletterern Bäume fällen in Witten, besucht die Drogenhilfe-Einrichtung Krisenhilfe e.V. im Bochumer Bermudadreieck, spricht mit dem Hauptdarsteller der Goosen-Verfilmung „Radio Heimat“, David Hugo Schmitz, und erlebt mit Truck Tracks die Stadt als Bühne.

Mo Asumang
„Ich bin Mo, ich bin Deutsche“, sagt die Tochter einer deutschen Mutter und eines ghanaischen Vaters gern zur Begrüßung. Die Morddrohung auf der CD einer Naziband war Anlass für die TV-Moderatorin, sich in Filmen und zuletzt einem Buch mit ihrer Identität als schwarze Deutsche auseinanderzusetzen. Ein Porträt.

Radio Heimat
Im November kommt die Verfilmung von Frank Goosens Kurzgeschichtensammlung Radio Heimat ins Kino. „bodo“ sprach mit dem Hauptdarsteller David Hugo Schmitz über das Ruhrgebiet, Tanzschulerfahrungen und die Arbeit mit Kollegen wie Peter Lohmeyer, Ralf Richter und Uwe Lyko.

Dario Fo
Im Oktober starb der Literaturnobelpreisträger und Theatermacher Dario Fo im Alter von 90 Jahren. Im Frühjahr hatte er im Interview über seine Kindheit, die gemeinsame Arbeit mit seiner Frau Franca Rame und über den Tod gesprochen.

Hängend Bäume fällen
In luftiger Höhe an einem Seil hängend schwingt ein Mann von einem Baum zum nächsten, schlägt mit den Füßen scharfkantige Steigeisen in den Stamm und ein weiteres Seil um einen dicken Ast. Dann wirft er die Motorsäge an… Eine Reportage.

Prophets of Rage
Ronald Dudley, Verkäufer der sozialen Straßenzeitung Street Sense aus Washington D.C. traf die Musiker Tom Morello (Rage Against the Machine) und Chuck D (Public Enemy), die mit der Supergroup Prophets of Rage für Obdachlose und gegen Trump durch die USA touren.

„Brüchige Biografien“
„bodo“ stellt den Dokumentarfilm über fünf Verkäufer des Straßenmagazins vor, der im Dezember Premiere hat. Im Dezember erscheint zusätzlich zur monatlichen Ausgabe ein Sonderheft mit DVD und Hintergründen zum Film.

Weitere Themen: Eine Clearingstelle in Krankenversicherungsfragen für EU-Zuwanderer, Dortmunds Rolle rückwärts im sozialen Wohnungsbau, die Nordstadt als Projektionsfläche, Straßenmusiker-Castings, Rechtsterrorismus, steigende Obdachlosenzahlen und Vertreibung, Stromschulden, Pfandringe in Bochum, Situation Kunst und Kaffee, der kommentierte Veranstaltungskalender mit vielen Verlosungen, uvm.

„bodo“ lädt ein:

10.11., 19 Uhr
Zsuzsa Bánk liest aus „Die hellen Tage“
Veranstaltung im Rahmen der Chamisso-Tage an der Ruhr
bodo Buchladen, Schwanenwall 36 – 38, Dortmund, Eintritt frei

11.11., 19.30 Uhr
Ursula Wartmann liest aus dem Dortmund-Psychothriller „Pension Vera“
Benefiz-Kulturreihe „2. Freitag“
bodo Buchladen, Schwanenwall 36 – 38, Dortmund, Eintritt frei
Spenden kommen der „bodo“ –Anlaufstelle Schwanenstraße zu Gute

23.11., 19 Uhr
„Die haben gedacht, wir waren das.“ MigrantInnen über rechten Terror und Rassismus
Buchpräsentation, Lesung und Diskussion
Eine Veranstaltung der Auslandsgesellschaft NRW in Kooperation mit bodo e.V. und BDAJ.
Auslandsgesellschaft NRW, Steinstraße 48, Eintritt frei

1.12., 19.30 Uhr
Blackbox Türkei, Vortrag von Ismail Küpeli
Eine Veranstaltung des Schauspiel Dortmund mit bodo e.V. und der FH Dortmund
„Megastore“ (Schauspiel Dortmund), Felicitasstraße 2, Eintritt frei