1. März 2017 | Pressemitteilung | bp

"Stadt selber machen": bodo im März

Urbaner Aktivismus im Ruhrgebiet, ein Schulhaus für 50 migrantische Initiativen, ein Wohnprojekt von Studierenden und ehemals Obdachlosen – Heute erscheint die Märzausgabe des Straßenmagazins bodo.

Jana Schulz „Ich liebe das Unperfekte hier, das Unprätentiöse“, sagt Jana Schulz über ihre Wahlheimat Bochum. Die preisgekrönte Schauspielerin zog es von Hamburg ins Ruhrgebiet. „Ich möchte hier wohnen bleiben, arbeiten können und trotzdem frei bleiben.“

Das Gegenteil von Grau
Der Berliner Filmemacher und Aktivist Matthias Coers („Mietrebellen“) hat gemeinsam mit der Gruppe „Recht auf Stadt Ruhr“ einen Dokumentarfilm über urbanen Aktivismus im Ruhrgebiet gemacht. Ende März kommt „Das Gegenteil von Grau“ ins Kino. Ein Interview.

Haus der Vielfalt
50 Initiativen unter einem Dach: Das Haus der Vielfalt im Dortmunder Westend ist ein beeindruckendes Beispiel von migrantischer Netzwerkarbeit. Ein Rundgang von der Turnhalle in die Zeitungsredaktion zum Deutschunterricht.

Unter einem Dach
In Wien proben 27 Bewohner die Zukunft des sozialen Wohnens: Ehemals Obdachlose leben im „VinziRast-mittendrin“ zusammen mit Studierenden in WGs. Das anfangs beargwöhnte Projekt geht bereits ins vierte Jahr.

Sonnenbunker
Im Dortmunder Saarlandstraßenviertel steht der Sonnenbunker. Mit streng geplanten 18-Stunden-Tagen und Schlaf in Schichten sollten 1.500 DortmunderInnen die ersten 30 Tage nach einem Atomschlag hier verbringen. Heute steht er Interessierten bei Führungen offen.

bodo erzählt die Geschichte des Hörder Wahrzeichens „Schlanke Mathilde“, besucht das Kulturkaufhaus ConcordiArt am Dortmunder Borsigplatz, trifft den wohl prominentesten Bochumer Straßenmusiker Duncan Fulton, stellt ein Onlineprojekt zur Weltrettung vor und trifft Tamara, die ihren Vater – bodo-Verkäufer Jan – nach 20 Jahren wiedergetroffen hat.