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20 Jahre danach - Ein Dortmunder in Mölln

Murat Kayi ist Musiker und Kabarettist aus Dortmund. Ibrahim Arslan (Interview im Heft), der als Kind den Mordanschlag auf seine Familie überlebte, las Kayis Texte im Internet und wünschte sich den Dortmunder als Gast beim Gedenkkonzert zum 20. Jahrestag des Anschlags. Am 17. November stand Murat Kayi mit Künstlern wie Jan Delay und Samy Deluxe auf der Bühne der Möllner Stadthalle. bodo sprach mit ihm über 1992.

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Aus unseren Projekten

bodo ist längst viel mehr als das Straßenmagazin. Unseren Beschäftigungs- und Qualifizierungsprojekten gelingt es immer besser, Menschen eine Perspektive zu geben und sie bereit zu machen für Arbeitsplätze in dem in unserer Region immer weiter schrumpfenden ersten Arbeitsmarkt.

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Paulo Coelho unterstützt soziale Straßenzeitungen

Am Freitag, 30. November erscheint die Dezemberausgabe des Straßenmagazins bodo. Auf diesmal 48 Seiten bietet bodo Soziales, Kultur, Geschichten aus der Region – und ein „Literatur extra“ mit dem brasilianischen Bestsellerautor Paulo Coelho.

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UmFAIRteilen!

Der Sachverhalt ist so simpel, dass ihn zu benennen immer irgendwie platt wirkt: In Deutschland werden die Reichen immer reicher und die Armen ärmer. Gemacht, müsste man ergänzen, damit der eh schon schrecklich banal klingende Satz die Nähe zum Wetterbericht einbüßt: „Kann man nichts machen, das ist der Herbst.“

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Alles Gute zum Zwanzigsten

Geschichte kommt von schichten. Und manchmal ist es seltsam, was sich da alles überlagert. Man denke nur an den 9. November mit seinen Revolutionen und Pogromen. Es gibt aber auch Schichtungen, die sehen fast wie Absicht aus, wie eine schräge Form, Jubiläen zu begehen. Hegel sagt, geschichtliche Ereignisse geschehen zweimal, Marx ergänzt: das eine Mal als Tragödie, das andere Mal als Farce.

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Halten wir es aus!

Eine Großstadt ist kein Hochglanzprospekt. Ein Plädoyer für einen entspannteren Umgang mit Berichterstattung über ihre Schattenseiten. Dortmund hat´s nicht leicht. Erst zeigt der Dortmunder ARD-Tatort, dass es tatsächlich Kriminalität (!), Zuwanderung und sogar Armut gibt, die als Vorlage für einen Krimi dienen kann. Dann beschreibt eine Studie die Entwicklung des Armutsproblems in Dortmund wenig stadtmarketingtauglich und darüber wird dann auch noch berichtet.

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Das Straßenmagazin im Dezember

Am Freitag erscheint die Weihnachtsausgabe des Straßenmagazins. Auf acht zusätzlichen Seiten: Ein „Literatur Spezial“ mit dem brasilianischen Bestsellerautor Paulo Coelho. bodo druckt ein Interview, ein Porträt und eine Weihnachtsgeschichte, die Coelho exklusiv dem Netzwerk der internationalen Straßenzeitungen (INSP) zum Abdruck zur Verfügung stellt. Seit diesem Jahr ist Paulo Coelho Botschafter der internationalen Straßenzeitungen.

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Weihnachten auf der Straße

Der einsetzende Winter, die Geschichte vom jungen Paar auf der Suche nach einer Herberge, die Zeit der Spenden und Spendenappelle – in der Weihnachtszeit rücken die Menschen auf der Straße kurz in die Scheinwerfer der medialen Aufmerksamkeit. Zwei Dinge sind uns dabei wichtig: Obdachlosigkeit ist das ganze Jahr über eine schwere Last und ein Skandal zugleich. Und: Es gibt Hilfen, die den Weg „abwärts“, der in der Obdachlosigkeit endet, nicht zu einer Einbahnstraße werden lassen. Seit vielen Jahren gibt es in unseren Städten professionelle, spezialisierte Angebote und aufopferungsvolles freiwilliges Engagement – das ganze Jahr hindurch. Auch zu Weihnachten werden Menschen auf der Straße nicht alleingelassen.

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Wohnungsloser in Rostock erfroren

In Rostock ist am Donnerstag, 01.11.2012, ein 54-jähriger wohnungsloser Mann in einem öffentlichen Park erfroren. Am frühen Morgen war er von einem Passanten auf dem Boden liegend entdeckt worden. Der alarmierte Notarzt konnte Frank M. nicht mehr helfen. Im Betreuten Wohnen der Obdachlosenhilfe Rostock e.V., der letzten Unterkunft des Erfrorenen, hatte man ihn bereits mehrere Tage vermisst und gesucht.

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Flüchtlinge, keine Flutwellen

In Dortmund war es im Oktober durch mangelnde Koordination zu einer Überbelegung der Aufnahmeeinrichtungen für Flüchtlinge gekommen, die lokalen Medien berichteten von „Flutwellen“. Gleichzeitig positionierten sich Innenpolitiker bundesweit gegen „Asylmissbrauch“.

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