"Auf Umwegen zum Glück" - Das Straßenmagazin im Mai.

bodo porträtiert die Dortmunder Kabarettistin Simone Fleck und besucht das leerstehende Museum am Ostwall, das der Verein Tabu e.V. mit einer Ausstellung zum Mädchenschutz im Sommer noch einmal bespielen darf.
Die Redaktion spricht mit dem Bochumer Archäologen Baoquan Song über die „kulturpolitische Bankrotterklärung“ (Kulturstaatsminister Neumann) der Landesregierung, die Ausgaben für Archäologie ab 2015 restlos zu streichen.
Die Prozesskostenhilfe soll eines der Kernprinzipien des sozialen Rechtsstaates garantieren: Erfolg vor Gericht darf nicht vom Einkommen abhängen. Auch wer es sich nicht leisten kann, hat das Recht auf anwaltlichen Beistand.
Diesen Grundsatz plant die Bundesregierung fallen zu lassen. Die 126.000 Menschen, um die es geht, gehören zu einer Gruppe, die seit 2005 immens angewachsen ist: Menschen, die arm trotz Arbeit sind, viele von ihnen sind Frauen. bodo spricht mit Betroffenen und einem Anwalt.
Die Redaktion spricht anlässlich der Bochumer „gut.“-Messe über nachhaltiges Design und trinkt in der Dortmunder Nordstadt Kaffee zwischen Vintage-Gitarren.
bodo stellt seiner neuen Bochumer Nachbarn aus der Wohnungslosenhilfe vor und interviewt Hanna-Charlotte, die lebensbedrohlich an Magersucht erkrankt war.
bodo-Verkäufer Kurt-Michael beschreibt seinen Weg aus der Alkoholsucht.
„biken für bodo“, die Zweite
Am Sonntag, 14. Juli startet um 14 Uhr die zweite Auflage der Charity-Motorrad-Ausfahrt „biken für bodo“. Fahren Sie mit! 3. Samstag: Soziale Stadtführung in Bochum
Am Samstag, 15. Juni startet wie an jedem dritten Samstag um 11 Uhr unsere Bochumer Stadtführung. Beginnend an unserer Anlaufstelle in der Stühmeyerstraße 33 zeigen bodo-Verkäufer „ihr“ Bochum: Wie verbringen eigentlich Menschen auf der Straße ihren Tag? Wo halten sie sich auf, welche Angebote und Hilfen gibt es? Wie sieht die Stadt aus ihrer Sicht aus? Unsere beiden bisherigen Stadtführungen waren ein voller Erfolg. Unser Verkäufer Markus ließ sich nicht einmal von Fernsehkameras einschüchtern und lieferte Einblicke in den Alltag wohnungsloser Menschen. „Teilnahmegebühr“ ist der Kauf eines Straßenmagazins bei unserem Stadtführer. Telefonische Anmeldung: 0231 – 950 978 0
Das Straßenmagazin im April.
Titelthema: Martin Fromme ist Teil des Comedy-Duos „Der Telök“, TV-Moderator, Schauspieler und Buchautor. bodo sprach mit ihm über Behinderung, die Medien, seine Kindheit in Herne-West und ein Rentnerleben an der Nordsee. Außerdem stellt die Redaktion sein Buch „Besser Arm ab als arm dran“ vor, einen bitterbösen „Behinderten-Knigge“. bodo besucht „Die Urbanisten“ in Dortmund, einen Verein von jungen Stadtplanern, Pädagogen, Künstlern und Journalisten, die sich die „Mitgestaltung der eigenen Stadt“ zum Ziel gemacht haben. Das eigene Auto mit fremden Menschen teilen? Oder gar auf ein eigenes Auto verzichten, um tage- oder stundenweise ein passendes Fahrzeug zu leihen? Für viele eine Schreckensvorstellung und doch ein Erfolgsmodell: Carsharing. Die Redaktion sprach mit Anbietern und Nutzern verschiedener Carsharing-Konzepte. „Deaf Slam“: Bei einem Workshop im Vorfeld des inklusiven Filmfestivals der Aktion Mensch ließ sich bodo-Redakteur Sebastian Sellhorst zeigen, wie Poetry Slams in Gebärdensprache funktionieren. Und noch einmal Film: bodo hat das Programm des Internationalen Frauenfilmfestivals gesichtet und eine besondere Kino-Empfehlung.
Projekt Ehrenamt
Hintergrund ist die stark gestiegene Zahl an Menschen in Not, die seit unseren Umzügen in Räume in der Dortmunder und Bochumer Innenstadt zu uns kommen. Bei mehr als 100 Verkäuferinnen und Verkäufern ist der Beratungs-, aber auch der Gesprächsbedarf enorm. Oft ist nicht zuerst fachliche Beratung nötig, sondern das Zuhören und gegebenenfalls das Erkennen der vorrangigen Problemlagen.
Neue Verkaufsausweise
Da die Ausweise sichtbar getragen werden sollen, sind sie der Witterung besonders ausgesetzt. Wir haben viel experimentiert und sind bei der Scheckkartenform gelandet. Auf dem Ausweis finden Sie das Foto des Verkäufers / der Verkäuferin, den Namen und besonders gut lesbar die jeweilige Verkäufernummer.
Endlich volljährig – das Straßenmagazin wird 18!
Am Mittwoch erscheint die „Geburtstags-Ausgabe“ des Straßenmagazins. Für Samstag, den 23. Februar lädt bodo e.V. ab 10 Uhr in die Vereinsräume am Dortmunder Schwanenwall zu einer Geburtstagsfeier mit „Wintergrillen“ und Livemusik. Im Februar 1995 erschien die erste Ausgabe des Straßenmagazins bodo. Zum 18. Geburtstag blickt die Redaktion zurück auf Krisen, Erfolge und turbulente Jahre.
»Zirkus«: Balkan-Pop bei bodos 18. Geburtstag
Wir freuen uns sehr, bei unserer Geburtstagsfeier in unserem Dortmunder Buchladen eine großartige junge Band zu Gast zu haben, die für einen „Balanceakt zwischen Melancholie und Lebensfreude, zwischen Balkan-Klängen und modernem Pop, zwischen großer Sause und Herzschmerz“ sorgen wird. Wir haben sie das erste Mal in der Paulus-Kulturkirche in der Dortmunder Nordstadt gesehen, wo der Journalist Dirk Planert einen beeindruckenden und bedrückenden Vortrag zum bosnischen Srebrenica hielt. Im letzten Heft hatten wir zu diesem Thema eine lange Geschichte.
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Geheimtipp am Schwanenwall
Zweiter Freitag: „Glücksmanns Kelche“
Wir freuen uns auf eine literarische Soiree mit Musik. Der Eintritt ist frei, wir sorgen für heiße und kalte Getränke, über eine Spende für unsere Beratungsangebote freut sich der Verein bodo e.V. "Zweiter Freitag" mit Thomas Koch
„Starkoch, Sucht, Tafel“ – das Straßenmagazin im März Titelgeschichte in der März-Ausgabe ist ein Interview mit Jamie Oliver. Der englische Starkoch spricht über seine Zeit als schüchterner 16-jähriger mit Lese-Rechtschreib-Schwäche und über sein heutiges Leben zwischen Weltkarriere und Familie.
bodos 18. Geburtstag
Statt Festreden und Grußworten gab es Livemusik der Dortmunder Balkan-Pop-Band „Zirkus“, kurze Auftritte des Schauspielers und Regisseurs Markus Veith und des Kabarettisten Ilhan Atasoy und eine ungezwungene Atmosphäre bei Bratwurst, Steaks und Vegetarischem vom Grill. Als einzigen Redner hatten wir Gunther Niermann, Geschäftsführer des Paritätischen Wohlfahrtsverbands, eingeladen.
Bundespräsident Joachim Gauck im Interview
Im Auftrag der sozialen Straßenzeitungen in Deutschland sprach strassenfeger-Chefredakteur Andreas Düllick mit dem Bundespräsidenten über Freiheit und Verantwortung, Soziales und Armut, soziale Straßenzeitung, das hohe Amt, aber auch über Privates. Andreas Dülllick: Sehr geehrter Herr Bundespräsident: Das herausragende Thema in Ihrem Leben ist die Freiheit. Warum ist das so? Joachim Gauck: Weil ich sie zu lange nicht gehabt habe. Man sehnt sich häufig nach dem, was man nicht hat. Wenn man es erlangt, wird es allerdings schnell alltäglich. A. D.: Sie Sind jetzt fast ein Jahr lang Bundespräsident. Wie fällt Ihre Bilanz der bisherigen Amtszeit aus? J. G.: Ich freue mich darüber, dass es mir gelingt, in Kontakt mit vielen Bürgerinnen und Bürgern zu kommen, dass ich manche ermuntern kann, sich aktiv in diese Gesellschaft einzubringen, dass ich immer mehr ehrenamtlich engagierte Frauen und Männer kennen lerne. Wenn ich erlebe, dass die Bürgergesellschaft stärker wird, dann macht mich das glücklich.
Internationale Woche der Straßenzeitungsverkäufer
Mehr als 100 Straßenmagazine in 40 Ländern sind in unserem internationalen Netzwerk INSP organisiert und mehr als 14.000 Verkäuferinnen und Verkäufer weltweit nehmen gerade jetzt ihr Leben wieder selbst in die Hand, versuchen einen Neuanfang und verbessern ihre Lebenssituation mit dem Verkauf von Straßenzeitungen. In der Woche vom 4. bis zum 10. Februar hat der INSP die „Internationale Woche der Straßenzeitungsverkäufer“ ausgerufen. Auf der ganzen Welt gibt es Veranstaltungen und Aktionen, so zum Beispiel bei den KollegInnen in Südafrika, Taiwan, Kanada, Bulgarien, Österreich, Irland oder bei uns.
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ch die Teilnehmerinnen zusammen, die Summe wurde am Abend durch Marcus Parzonka (AS Antriebs- und Systemtechnik GmbH) auf unglaubliche 5.000 Euro verdoppelt!

Seit Anfang dieses Jahres haben wir die freiwillige Mitarbeit neu organisiert und stärker als bisher in unserer Arbeit verankert.
Wir haben unsere Verkaufsausweise neu gestaltet. Ab sofort erhält jeder Verkäufer einen wetterfesten Ausweis in Form einer Plastikkarte.

Wir freuen uns, dass unser Buchladen von NutzerInnen der Dortmunder Verkehrsbetriebe und LeserInnen des Stadtanzeigers als einer der
Unsere monatliche Benefiz-Veranstaltungsreihe „Zweiter Freitag“ im Dortmunder Buchladen am Schwanenwall präsentiert nun bereits zum zweiten Mal ein „Eigengewächs“. Nach Fräulein Nina im März – unserer langjährigen Redaktions- und zwischenzeitlichen Vorstandskollegin – freuen wir uns am 10. Mai auf unseren Kollegen Oscar Borkowsky. Der Literat und mehrfache Buchautor arbeitet im fünften Jahr in unserem Buchprojekt.
In der monatlichen Benefiz-Reihe „Zweiter Freitag“ im Buchladen des gemeinnützigen bodo e.V. am Dortmunder Schwanenwall ist am 12. April der Autor und Moderator Thomas Koch zu Gast.
Am Samstag, 23. Februar feierte das Straßenmagazin seinen 18. Geburtstag am Dortmunder Schwanenwall – mehr als 200 Gäste gratulierten.
