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Können Sie es einrichten?

am Montag, 06 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

Am 31. März eröffnet bodo e.V. seinen neuen Vereinssitz am Dortmunder Schwanenwall 36 – 38. Buchhandlung, Zeitungsausgabe, Online-Buchlager, Redaktion, Verwaltung, Sortier- und Büroarbeitsplätze, Aufenthalts- und Besprechungsraum – der Umzug unseres „kleinen Vereins“ ist keine Kleinigkeit, doch wir freuen uns riesig auf den Neustart.

Bis zum nächsten Geierabend!

von bp am Dienstag, 21 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo blog

Heute fällt er, der letzte Vorhang der 21. Session des Ruhrpott-Karneval. Seit der Premiere am 5. Januar verließen 16.000 bestens unterhaltene Zuschauer 36 ausverkaufte Vorstellungen, die den typischen Geierabend-Mix aus Comedy, Kabarett und Satire boten.

Und eine Menge Neues:

Gemeinsam gegen Kälte 2012

von bp am Montag, 13 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

„Obdachlosigkeit hat mich schon als Kind berührt. Ich erinnere mich an einen Nachmittagsspaziergang mit meinem Vater, in der Düsseldorfer Altstadt am Rhein. Ich sah einen Mann auf der Straße sitzen und es war ein Schock, dass es so etwas überhaupt geben konnte“, erzählte uns Thomas Beckmann im Interview. Er fragte dann seinen Vater, wer sich denn um den Mann kümmere. „Der Staat“, war die Antwort. „Ich wollte dann wissen, wer denn der Staat sei. ,Wir alle', hat mein Vater geantwortet und dem Mann etwas Geld gegeben.“

Immerhin die Tierseite

von bp am Mittwoch, 08 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo blog

Eine Geschichte über Europa, Zuwanderung, Armut, Gewalt, Lügen, Journalismus und Wegsehen. Und eine mit einem griechischen Papagei.

Die Dortmunder Ruhr Nachrichten haben seit einiger Zeit eine Tierseite. Was Schönes. Mal mit Pinguinen, mal mit Hundewelpen. Heute gab es einen Papagei. Pythagoras heißt das Tier und bespaßt im seniorengrauen Federkleid die Insassen eines Altenheims. Stoff für eine dreiviertel Zeitungsseite.

Aber das Foto ist seltsam. Rechts der Vogel hinter Gittern, im Hintergrund die zu erwartenden Senioren, aber links eine Frau mit schwarzen Haaren und dunkler Haut, viel zu jung, keine 30. Sie posiert müde, blickt ins Leere. Die Bildunterschrift verrät einen Namen, Temenuschka Jordanova. Wer sie ist, unterschlägt der Text.
Das hat ja auch erst einmal nichts mit dem Vogel und der Tierseite zu tun. Im Gegenteil. Das ist nichts Schönes. Das ist eine widerliche, schreckliche und unfassbar peinliche Geschichte.

Ganz schlechtes Timing

von bp am Sonntag, 05 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo blog

Während in ganz Europa Obdachlose erfrieren, plant Bochum die Schließung der Wattenscheider Übernachtungsstelle

Bochum ist pleite. Darüber besteht wenig Diskussionsbedarf. Spannender ist die gefühlt Monate dauernde Diskussion um „Haushaltskonsolidierungsvorschläge“. Die ist erst einmal positiv: Es gibt keine Tabus. Alles darf auf den Prüfstand und niemand ist sicher vor noch so abstrusen Streichvorschlägen. Sogar Volkes Wille darf sich artikulieren. Bürger Reinhard G. etwa schlägt die Senkung der Innentemperatur des Schauspielhauses um zwei Grad vor, zur Deckung der Defizite.
Während solcher Quatsch Bochum wohl nicht retten wird, sind andere Vorschläge nicht weniger als gefährlich:

Infostand gegen die Kälte am Samstag - DortmunderInnen spenden Schals und Jacken

am Freitag, 03 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

Eine überwältigende Spendenbereitschaft erlebten wir am Samstag, 4. Februar auf Dortmunds klirrend kaltem Westenhellweg. Mit einem Infostand, Zeitungen und warmen Getränken war bodo vor die Reinoldikirche gezogen, um den VerkäuferInnen des Straßenmagazins zur Seite zu stehen.
Was dann passierte, überraschte uns alle. 

Goethe geht ja immer

von bp am Donnerstag, 02 Februar 2012. Veröffentlicht in bodo blog

„Wer sich den Gesetzen nicht fügen will, sollte die Gegend verlassen, in der sie gelten.“ Etwas zum Nachdenken hat, wer in die neuen Zellen der Dortmunder Bundespolizei in der ehemaligen Disko „Live Station“ wandert. Einen echten Goethe. Nun ist sowohl Goethe als auch Gefangene unter Sinnsprüchen herlaufen zu lassen, etwas aus der Mode gekommen, doch dank www.gratis-spruch.de ist selbst der Geheimrat wieder an Bord.

RUBbottled: „Dein Pfand in ‚bodos‘ Hand“

am Dienstag, 31 Januar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

An der Ruhruni Bochum startet das Projekt RUBbottled, entwickelt und umgesetzt von Studierenden der Uni. Das Ziel: Ein nachhaltiges System zur Pfandflaschensammlung – zu unseren Gunsten.
Die Bochumer Stadt- und Studierendenzeitung schreibt:

„RubBottled ist ein soziales Non-Profit-Projekt aus dem studentischen Optionalbereich, das im Rahmen eines Seminars zum Projektmanagement entstanden ist. Studierende der RUB wollen Pfandflaschen sammeln und den Erlös an den gemeinnützigen Verein bodo e.V. spenden. Dazu lässt die Projektgruppe drei Spendentonnen für Pfandflaschen auf dem Campus aufstellen, die regelmäßig geleert werden. Hierbei möchte die Gruppe auch die Flaschensammler miteinbeziehen, die bisher das uneingelöste Campus-Pfand einsammelten. Die Feuerprobe steht allerdings noch bevor.

50 neue Regenjacken – dank Ihnen!

von bp am Montag, 09 Januar 2012. Veröffentlicht in bodo aktuell

Über die Spendenplattform betterplace.org hatten wir Sie um Unterstützung gebeten: Uns waren die Jacken für unsere Verkäuferinnen und Verkäufer ausgegangen und aufgrund unserer knappen Finanzsituation angesichts des anstehenden Umzugs konnten wir uns keine neuen leisten.

Wir baten Sie um Unterstützung und bekamen Sie: Innerhalb weniger Tage war das Geld – 50 Mal 10 Euro – bei betterplace.org eingegangen. Die letzten 100 Euro übernahmen unsere zukünftigen Nachbarn der AWO Dortmund. Die große Resonanz kam für uns völlig überraschend!

In den nächsten Tagen wird das Geld an uns überwiesen und unser Textildrucker wird unsere Bestellung ausführen. Sobald die Jacken da sind, zeigen wir Sie Ihnen natürlich. Die Spender erhalten eine Spendenbescheinigung.
Wer sehen möchte, wo wir noch Unterstützung benötigen: Hier sehen Sie, was unseren neuen Räumen am Dortmunder Schwanenwall noch fehlt.

Vielen Dank für die schnelle und großzügige Unterstützung!

Das werden Sie, unsere neuen Räume! – bodo zieht zum Schwanenwall!

von bp am Freitag, 09 Dezember 2011. Veröffentlicht in bodo aktuell

Am Freitag, 9.12. haben wir unseren Mitarbeitern und der Öffentlichkeit zum ersten Mal die neuen Räume gezeigt, in denen bald die verschiedenen Projekte des Vereins ihr neues Zuhause finden werden.

Im März 2012 werden wir den neuen Buchladen eröffnen, bis dahin werden Redaktion, Vertrieb, Verwaltung und die Teams Buch und Transport in die neuen Räume umgezogen sein.


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  • Die aktuelle bodo Februar 2012

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  • Können Sie es einrichten?

    Montag, 06 Februar 2012,

    Am 31. März eröffnet bodo e.V. seinen neuen Vereinssitz am Dortmunder Schwanenwall 36 – 38. Buchhandlung, Zeitungsausgabe, Online-Buchlager, Redaktion, Verwaltung, Sortier- und Büroarbeitsplätze, Aufenthalts- und Besprechungsraum – der Umzug unseres „kleinen Vereins“ ist keine Kleinigkeit, doch wir freuen uns riesig auf den Neustart.

  • Gemeinsam gegen Kälte 2012

    bp, Montag, 13 Februar 2012,

    „Obdachlosigkeit hat mich schon als Kind berührt. Ich erinnere mich an einen Nachmittagsspaziergang mit meinem Vater, in der Düsseldorfer Altstadt am Rhein. Ich sah einen Mann auf der Straße sitzen und es war ein Schock, dass es so etwas überhaupt geben konnte“, erzählte uns Thomas Beckmann im Interview. Er fragte dann seinen Vater, wer sich denn um den Mann kümmere. „Der Staat“, war die Antwort. „Ich wollte dann wissen, wer denn der Staat sei. ,Wir alle', hat mein Vater geantwortet und dem Mann etwas Geld gegeben.“

  • Infostand gegen die Kälte am Samstag - DortmunderInnen spenden Schals und Jacken

    Freitag, 03 Februar 2012,

    Eine überwältigende Spendenbereitschaft erlebten wir am Samstag, 4. Februar auf Dortmunds klirrend kaltem Westenhellweg. Mit einem Infostand, Zeitungen und warmen Getränken war bodo vor die Reinoldikirche gezogen, um den VerkäuferInnen des Straßenmagazins zur Seite zu stehen.
    Was dann passierte, überraschte uns alle. 

  • Bis zum nächsten Geierabend!

    bp, Dienstag, 21 Februar 2012,

    Heute fällt er, der letzte Vorhang der 21. Session des Ruhrpott-Karneval. Seit der Premiere am 5. Januar verließen 16.000 bestens unterhaltene Zuschauer 36 ausverkaufte Vorstellungen, die den typischen Geierabend-Mix aus Comedy, Kabarett und Satire boten.

    Und eine Menge Neues:

  • Zwischen Kartons, Bücherstapeln und Menschen

    Freitag, 17 Februar 2012,

    Zwei Wochen haben sie uns für das Praktikum gegeben. Wahrscheinlich weil für jede weitere Woche mehr zu viel Unterricht drauf ginge. Zwei Wochen erschienen mir viel zu wenig, um in der Zeit etwas Vernünftiges zu machen und ich sah mich schon im Kindergarten sitzen. Sicher wäre das eine gute Möglichkeit gewesen um zwei Wochen rumzukriegen, immerhin kann man mit Kindern eine Menge anfangen, doch so ganz zufriedenstellend war die Vorstellung nicht. Schließlich habe ich nicht vor, später im Kindergarten zu arbeiten. „Was möchtest du denn später mal machen?“ „Irgendwas im Bereich Journalismus und Medien. Aber nicht zur Tageszeitung, das ist langweilig.“

  • Immerhin die Tierseite

    bp, Mittwoch, 08 Februar 2012,

    Eine Geschichte über Europa, Zuwanderung, Armut, Gewalt, Lügen, Journalismus und Wegsehen. Und eine mit einem griechischen Papagei.

    Die Dortmunder Ruhr Nachrichten haben seit einiger Zeit eine Tierseite. Was Schönes. Mal mit Pinguinen, mal mit Hundewelpen. Heute gab es einen Papagei. Pythagoras heißt das Tier und bespaßt im seniorengrauen Federkleid die Insassen eines Altenheims. Stoff für eine dreiviertel Zeitungsseite.

    Aber das Foto ist seltsam. Rechts der Vogel hinter Gittern, im Hintergrund die zu erwartenden Senioren, aber links eine Frau mit schwarzen Haaren und dunkler Haut, viel zu jung, keine 30. Sie posiert müde, blickt ins Leere. Die Bildunterschrift verrät einen Namen, Temenuschka Jordanova. Wer sie ist, unterschlägt der Text.
    Das hat ja auch erst einmal nichts mit dem Vogel und der Tierseite zu tun. Im Gegenteil. Das ist nichts Schönes. Das ist eine widerliche, schreckliche und unfassbar peinliche Geschichte.